Selbstversorgung

2016/05/27

Bei Selbstversorgung denken die meissten sicherlich sofort an einen riesigen Garten aus den man sich komplett ernährt. Das wuerde uns wirklich freuen, aber wir sind da noch weit entfernt von. Fuer uns ist Selbstversorgung auch eher eine Lebenseinstellung für ein bewussteres Leben und das Einschränken des Konsums. Nicht das wir Konsum schlecht finden, wir bezahlen damit unsere Rechnungen. :-) Wir haben uns jedoch in den letzten Jahren angeschaut was wir von dem damals gekauften überhaupt noch verwenden, und vorallem wie lange. Einmal, zweimal, oder gar nicht?! Ökonomisch gesehen ging damit ein schöner langer Jahresurlaub verloren. Daher entschieden wir uns vor einigen Jahren dem entgegen zu wirken. Im Grundegenommen ist es auch gar nicht so schwer. Man muss sich lediglich die Frage stellen, “brauchen wir das Produkt und wenn ja, wie häufig?”. Kommt als Antwort ein “keine Ahnung!”. Dann läßt man es sein und wartet ab. :-)

Der Garten zählt natürlich dazu! In der Saison beziehen wir knapp 60% aus dem eigenen Garten (Obst und Gemüse). Gegen Winter geht es auf 0% runter, Milch und Eier bekommen wir direkt von einem kleinen Bauern in der Nachbarschaft. Dieses Jahr versuchen wir nicht nur mehr einzulagern, sondern auch einiges im Winter zu halten. Schauen wir mal wie uns das gelingt. :-)

Achso… Unter IT’lern ist unsere Lebenseinstellung übrigens recht weit verbreitet. :-) Die Vermutung liegt sehr Nahe, dass Menschen die in Berufen mit sehr schnelllebiger Technik, im privaten ein gewissen Ausgleich in der Ruhe suchen.